The Art of Nils Fieseler


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Vita

Vita
Geboren wurde ich im sonnigen Johannesburg/Südafrika.
Ein nettes Grosstädtchen, mal abgesehen von der höchsten Mordrate.
Nun kommt der Satz, den man in jedem Lebenslauf eines Künstlers findet.
"Er begeisterte sich schon als Kind für das Malen und kritzelte mit allem und auf alles." OK, welches Kind macht das nicht?! Also vergessen wir den Blödsinn.
Aber schon als Jugendlicher hatte ich die Ambition, einen Beruf zu wählen, der meinen Neigungen entsprach. Der lapidare Satz meiner Lehrer dazu lautete nur:
"Geh arbeiten und sei froh, falls du mal Geselle wirst." Nun, da wohl ca 30 Prozent der Lehrer an dieser staatlichen Lehreinrichtung unter ständigem Alkoholeinfluss standen und der Rest dort sein Gnadenbrot bekam, da sie anderenorts nicht mehr tragbar waren, nahm ich auch diese Bemerkung nicht für voll und ging meiner Wege. Um mein Wissensdefizit auszugleichen, besuchte ich einige weiteführende Schulen und machte dann eine Ausbildung zum Maler und Lackierer. Da ich in meiner Lehrzeit aufgrund bester Schulnoten absolute Narrenfreiheit hatte, beschäftigte ich mich primär mit alten Maltechniken und kam auch dort mit dem Airbrush in Kontakt. Zweieinhalb Jahre stand mir eine riesige Halle mit einer Unmenge an Farben und Utensilien zur Verfügung, mit denen ich herumexperimentieren konnte.
Ich erinnere mich noch daran, dass ich es nach ca. zwei Jahren schaffte rechtzeitig zu erscheinen, worauf meine Meister mir einen Kaffee anboten und mich fragten, ob ich Probleme hätte. Es müsse doch wohl etwas nicht in Ordnung sein, da ich zum ersten mal pünktlich zur Arbeit erschienen war. Ok, ich bin ein Nachtmensch. Damit wäre das geklärt.
Nach Beendigung meiner Lehre intensivierte ich mein autodidaktisches Selbststudium im Bereich der Grafik und fing an, Auftragsarbeiten zu erledigen,
hauptsächlich im Bereich der Fantasymalerei.
Meine erste öffentliche Ausstellung war 1996 im Kunst und Heimathaus in Elsen. Bis dahin hatte ich auch stärkere Tendenzen zum Surrealismus entwickelt.
Das war dann wohl auch mein erster Kontakt zu anderen Künstlern und ihren Eigenarten. Während ein Dichter seine Werke vortrug schnarchte sein Malerkollege derart laut, dass kaum ein Wort zu verstehen war.
1996 machte ich die Ausstellung der "Traumzeitbilder" im Schloß Neuhaus.
Ich lernte, dass nicht nur Künstler verwirrt sind, sondern auch so manch ein Besucher.
Es war wie ein Sprung in das eiskalte Wasser, besser gesagt, in den zugekoksten Kunstmob. Zuerst kommen die............,ich nenne sie mal, Vernissage-Schnorrer.
Jene Gruppe, die genau weiß, dass es Gratiswein gibt. Absolute Profis, die wissen, wie man sich am Wochenende für lau durchsäuft.
Dann nehmen einen die elitären Pseudo-Intellektuellen in die Zange, die zu jedem Bild unaufgefordert eine Interpretation abliefern.
Die größte Gruppe bilden jedoch die Schweigsamen, die andächtig umherschleichen als würde gerade eine Predigt in der Kirche gehalten werden.
Sie würden nie Kritik über ein Bild äußern, da sie Angst haben als Kunstlaien
identifiziert zu werden.
Ab 1998 beschäftigte ich mich mit experimentellen Arbeiten am Pc, Bodypainting in Verbindung mit der Fotografie. Ich übernahm Auftragsarbeiten für CD-Cover und größere Wandbemalungen.
1998 kam die Ausstellung "Erotic-Arts" mit zwei weiteren Künstlern im Moulin Rouge in Sennelager. (Tv Vox berichtete)
1998/99 machte ich u.a.Bodypainting für kommerzielle und kulturelle Events,
Paderborner Tv berichtete mehrmals ( Sonst gab´s wohl nicht viel neues in PB).
Aufgrund des großen Erfolges wurde (und wird) die Gemeinschaftsausstellung
"Begegnungen/Erotic-Arts" im Parkschloß Dali wiederholt.
Tv RTL2, Bildzeitung, Penthouse usw. berichteten.
Außerdem fanden noch einige Einzelausstellungen, u.a. im Kultur & Kunst Bistro Grünecke in Köln, statt.
1999 bis 2001 Konzerte mit der Band "Gäng Bäng"
Ich gab in dieser Zeit privaten Malunterricht und malte einige abstrakte Bilder.
Von 2003 bis 2008 arbeitete ich ca. 80 Stunden in der Woche im elterlichen
Betrieb (Hotel) und kam so gut wie zu keinem Pinselstrich.
2008 erfolgte eine Einzelausstellung von Fotografien bei Wein und Design in Hamburg.
Abgesehen von Bodypainting für andere Fotografen, nahm ich mit 9 weiteren Künstlern an der Ausstellung von Art Cartel im Autohaus Rossier teil.
2009 malte ich fast ein halbes Jahr an der Dekoration für meine Hochzeit
und begann allmählich, mich meinen musikalischen Soloprojekten zu widmen.



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